Tipps für Hundehalter

Wie motiviere ich meinen Hund?

 Sicher haben Sie sich schon einmal überlegt was für Möglichkeiten es gibt, dass Ihr Hund beim Training motiviert werden kann um freudig und voller Elan mitzuarbeiten.

 

Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten:

1.                  Futterbelohnung:

Ich höre hin- und wieder die Argumentation, dass ein Hund auch ohne Futterbelohnung arbeiten können muss. Das kann er auch, aber besonders im Übungsaufbau wird er mit einer Futterbelohnung viel motivierter sein und die Übung wird viel lockerer und schneller eingeübt werden. Später geht man dann sowieso zur variablen Belohnung über. Ein weiteres Argument für Futterbelohnung ist auch die Tatsache, dass Tiere in der Natur für Futter viel mehr Einsatz zeigen – warum soll man sich dies beim Training nicht zu Nutze machen?

 

Ein Tipp: Hierbei muss es sich um eine lohnenswerte Belohnung handeln, welche ihr Hund normalerweise nicht in seinem Napf findet. Meine Empfehlung ist Käse oder Geflügelwurst in kleine (je nach Größe des Hundes) Würfel geschnitten.

 

2.                  Spielen als Motivation

 Besonders Hunde die mit einer Futterbelohnung nicht so sehr zu begeistern sind aber mit ihrem Zweibeiner gerne interagieren sind mit dieser Art der Zuwendung sehr gut zu motivieren.

 

Ein Tipp: Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen könnte beispielsweise das Gehen auf einem Baumstamm oder das Slalomlaufen im Wald sein.

 

3.                Positive Zuwendung (Loben & Streicheln)

Diese Art der Motivation ist besonders für Hunde geeignet, die GERNE gestreichelt werden. Manche Hunde finden diese Art der Motivation herrlich, andere möchten da lieber flüchten und bevorzugen die ersten zwei Motivationsmöglichkeiten.

 

Ein Tipp: Versuchen Sie einmal den Hund nicht AUF dem Kopf zu streicheln sondern sanft an der Halsseite. Hunde lieben das!

 

Ganz wichtig ist es mir zu sagen, dass das verbale Lob grundsätzlich eine sehr wichtige Art ist unseren Hunden zu zeigen, dass sie das was sie gerade tun richtig machen. Motivierend also.

  

Lesen Sie hier einen ganz interessanten und ausführlichen Bericht hierzu:

http://www.animal-learn.de/tipps-rund-um-den-hund/motiv.html

 

 

Spooky Periods

 

Ähnlich wie beim Menschenkind gibt es bei den Welpen und Junghunden beim Heranwachsen so genannte Fremdelphasen, die Spooky Periods.

 

In dieser Zeit reagiert der Hund ängstlich und zurückhaltend auf neue Reize aber auch bereits Bekanntes wird erneut bewertet.

 

Vielleicht haben Sie schon erlebt wie die große schwarze Tonne, welche Sie und Ihr Hund täglich bei der Gassirunde sehen und die bisher nie ein Problem war, plötzlich das gefährlichste Ding auf diesem Planeten zu sein scheint. Und auch der blaue Regenschirm der Spaziergängerin ist plötzlich eine akute Gefahr und muss unbedingt mit Warnwuffen kommentiert werden.

 

Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Willkommen in der Spooky Period - oder auch Fremdelphasen genannt

 

Es gibt 4 Fremdelphasen, die vermutlich 5. Phase wird gerade „entdeckt“ und erforscht. Die Fremdelphasen dauern jeweils 1 bzw. 2-3 Wochen an.

 

Erfahrungen, die in dieser Zeit gemacht werden, werden besonders intensiv erlebt und entsprechend stabil gespeichert (auch die schlechten Erfahrungen). Es sind noch einmal prägungsähnliche Lernvorgänge.

 

Je nach Rasse und Größe des Hundes können folgende Zeitfenster genannt werden:

 

  • 1. Phase: In der 8. Lebenswoche (alle Rassen - Dauer ca. 1 Woche)
  • 2. Phase: mit 4, 5 Monaten oder später (bei spätreifenden Rassen oder auch wenn der Hund insgesamt in seiner Entwicklung hinterherhinkt - Dauer ca. 3 Wochen))
  • 3. Phase: mit ca. 9 Monaten oder später (bei spätreifenden Rassen oder auch wenn der Hund insgesamt in seiner Entwicklung hinterherhinkt - Dauer ca. 3 Wochen). ACHTUNG: Geschlechtsreife und Erwachen des Jagdinstinktes ebenfalls in dieser Phase
  • 4. Phase: mit ca. 12-18 Monaten (bei spätreifenden Rassen oder auch wenn der Hund insgesamt in seiner Entwicklung hinterherhinkt; Dauer ca. 3 Wochen)
  • 5. Phase: mit ca. 2-2.5 Jahren (bei spätreifenden Rassen oder auch wenn der Hund insgesamt in seiner Entwicklung hinterherhinkt - Dauer ca. 3 Wochen)

 

Achtung:

Die 3. Phase fällt meist mit der Entwicklung der Geschlechtsreife und dem Erwachen des Jagdinstinkts zusammen und stellt für viele Hundebesitzer eine besonders große Herausforderung dar! Sie wird auch „sensible Phase“ genannt.

 

Wie machen sich die Spooky Periods bemerkbar?

In diesen Spooky Periods ist der Hund:

  • insgesamt ängstlicher
  • Neuem wenig aufgeschlossen
  • deutlich schreckhafter
  • auch bereits Bekanntes und Geübtes wird neu bewertet

Wichtig!

Schlechte Erlebnisse und Erfahrungen währende der Spooky Periods machen sich meistens erst in der darauf folgenden Spooky Period bemerkbar, z.B. wenn ein Welpe beim Züchter während der ersten Spooky Period zu viel Besuchertrubel hatte, wird er möglicherweise in der zweiten Spooky Perios mit übertriebener Ängstlichkeit oder Aggression reagieren. Bei solchen oder ähnlichen Problemen wäre es gut, wenn der Züchter bereitwillig Auskunft über etwaige Vorfälle geben könnte, damit gezielt daran gearbeitet werden kann.

 

Wie soll man sich nun während dieser Phasen verhalten?

  • SPARSAM MIT NEUEN REIZEN SEIN

Da alles Neue für den Hund mehr Probleme macht, sollten in diesen Phasen möglichst keine neuen Reizen dazukommen.

  • KEIN AUFHEBENS MACHEN

Es darf andererseits aber auch nicht zu viel Aufhebens um die ganze Sache gemacht werden. Der Hund soll in seiner Ängstlichkeit weder besonders bedauert werden, noch soll auf ihn irgendeine Form von Druck ausgeübt werden.

  • UNTERSUCHEN LASSEN

Der Hund soll die Möglichkeit haben, sich ruhig mit dem Reiz auseinanderzusetzen.

  • ZEIT GEBEN

Der Hund benötigt ausreichend Zeit, um sich damit auseinander zusetzen und darf nicht bedrängt werden.

  • DO AS I DO - VORMACHEN

Man kann dem Hund zeigen, wie ungefährlich eine Sache ist (ohne großes Aufhebens - am besten das „Unheimliche“ wortlos berühren und vormachen, dass eine Untersuchung keine Gefahr darstellt).

  • CHECK YOURSELF - TESTEN LASSEN

Der Hund muss Zeit bekommen es selbst auszuprobieren.

 

Für Züchter und künftige Welpenbesitzer bedeutet dies, dass der Welpe keinesfalls in der 8. Woche vom Züchter abgeholt werden sollte, da er sich dann genau in der ersten Fremdelphase befindet und schon allein dadurch großen Stress hat. Dann auch noch von den Geschwistern und der Mutter bzw. der vertrauten Umgebung wegzukommen ist natürlich ein großer Schock.

 

 

 

Sinnvolle Beschäftigung

Sicher haben auch Sie sich schon gefragt wie Sie Ihren Hund beschäftigen können ohne ihn durch ständiges Werfen von Bällchen und Stöckchen hochzufahren und zu einem Balljunkie zu machen.

 

Hier finden Sie ein paar Tipps wie eine sinnvolle Beschäftigung aussehen kann:

Nasenarbeit

Eine Fähigkeit haben die Hunde bei welcher wir Menschen wirklich ganz schön versagen - ihren unglaublichen Geruchssinn. Hunde können rund tausend Gerüche unterscheiden.Der Geruchssinn gibt dem Hund jede gewünschte Information und ist vierzig bis hundertmal stärker (je nach Alter und Rasse) als der des Menschen.

Der Geruchssinn des Hundes leistet eine unglaubliche Feinarbeit

  • Er nimmt gleichzeitig unterschiedliche Duftmoleküle in praktisch unbegrenzter Anzahl wahr, selbst dann, wenn nur winzigste Spuren dieser Duftmoleküle vorhanden sind.
  • Diese Fülle von Eindrücken melden die Geruchszellen an das Gehirn des Hundes.
  • Wie ein Hochleistungscomputer verarbeitet das Hundegehirn diese riesigen "Datenmengen", mit denen die Riechzellen es gefüttert haben.
  • Es speichert diese "Daten", legt sie ab, sortiert und ordnet sie und findet sie bei Bedarf wieder.

Das Riechzentrum unserer Hunde ist etwa 40 Mal größer als das des Menschen.Auf der Riechschleimhaut des Hundes befinden sich ca. 220 Millionen Riechzellen, beim Menschen sind es lediglich ca. 5 Millionen. Je nach Länge der Hundeschnauze erreicht diese Schleimhaut eine größe von 85 bis 200 cm² ,beim Menschen sind es dagegen nur ca. 5 cm².

 

Ein Hund atmet bei intensivem Gebrauch seiner Nase bis zu 300 x pro Minute um Duftstoffe aufzunehmen.Er analysiert und speichert so die Duftinformationen und kann sie später sicher wiedererkennen.Ca. 10 % des Gehirns des Hundes sind ausschließlich dazu da, Geruchsinformationen zu verarbeiten.

 

Das Riechorgan bei Hunden mit platt gezüchteten Nasen (Brachyzephalie),

zum Beispiel bei Boxern, ist weniger gut entwickelt. Dunkel pigmentierte Hunde verfügen über ein höheres Riechvermögen als wenig pigmentierte Tiere. Hündinnen können in der Regel besser riechen als Rüden, allerdings nicht bei allen Duftstoffen und nur zu bestimmten Zeiten des Zyklus.

 

Der Hund richtet seine Nase immer so aus, daß er ein Maximum an Geruchssignalen aufnehmen kann. Je näher er seinem Ziel kommt, desto feiner und intensiver wird auch seine Geruchswahrnehmung. Für Hunde ist Riechen und Fühlen im Wesentlichen dasselbe.Riechen bedeutet fühlen.

 
Über die Nase erfährt der Hund alle für ihn notwendigen Informationen seiner Umwelt. Alter, Geschlecht oder Gesundheit von Artgenossen.All das nimmt der Hund über seine Nase wahr. Aber auch Stimmungen wie etwa Angst oder Freude kann der Hund riechen.

Selbstgebastelt & Nachgedacht

Machen Sie sich also den tollen Geruchsinn Ihres Hundes zu Nutze um ihn zu beschäftigen!

 

Tipp 1:

Wenn ihr Hund bereits ein "Bleib" kennt, lassen sie ihn kurz warten während Sie in der Wohnung Leckerlis (am Anfang noch leicht zu finden) verstecken. Gehen Sie dann zurück zu ihrem Hund und geben Sie ihm mit "Such" die Erlaubnis nach den versteckten Schätzen zu suchen. Die Hunde haben einen unglaublichen Spaß dabei die feinen Belohnungen zu suchen und werden bereits nach kurzer Zeit richtige Experten im Finden von Leckerlis. Dadurch muss auch der Halter immer einfallsreicher beim Verstecken werden.

Wenn ihr Hund nach einiger Zeit keinen Erfolg haben sollte (geben Sie ihm etwas Zeit), weisen Sie ihn auf Fundstellen hin. Dadurch findet er Sie noch toller, schließlich haben Sie ihn darauf hingewiesen.

Tipp 2:

Wenn er noch kein "Bleib" kennt, bitten Sie entweder einen Freund/eine Freundin ihn kurz zu halten oder schließen Sie die Türe (nur bei Hunden ohne massive Trennungsangst).

Tipp 3:

Nehmen Sie bei weniger enthusiastischen Hunden feine Leckerlis wie beispielsweise Käse oder Fleischwurst zum Verstecken und nicht das krümelige Trockenfutter das er u.U. in seinem Napf findet und ungern frisst.

 

 

 

 

 

 

 

Kongs und Co

 

Es gibt natürlich auch nützliche Utensilien um einen Hund über einen bestimmten Zeitraum zu Beschäftigen. Am bekanntesten ist wohl der Kong.

 

Tipp 1 für den heißen Sommer:

Füllen Sie den Kong mit etwas Futter (stopfen Sie ein größeres Leckerli in das Loch), füllen Sie diesen mit Wasser oder leichter Brühe auf und geben Sie den Kong für einige Stunden in den Gefrierschrank. Am Besten für Halter mit Garten ;-)

 

Tipp 2 für schnelle Esser:

Füllen Sie den Kong mit Futter und etwas Käse. Geben Sie den Kong in die Mikrowelle bis der Käse geschmolzen ist. Warten Sie bis der Kong abgekühlt ist und geben Sie ihm den Hund. Er wird sicher eine Weile beschäftigt sein.

 

Es muss natürlich kein Kong sein. Es gibt auch verschiedene Produkte anderer Hersteller in welche man Leckerlis einfüllen kann, welche der Hund durch Geschick und Ausdauer herausbekommen kann.

 

Denkspiele (z.B. von Nina Ottoson)

 

Leider sind diese Denkspiele nicht ganz günstig, aber nichtsdestotrotz sind sie eine feine Beschäftigung für Ihren Hund.

 

Weiter unten finden Sie bald auch weitere Tipps wie Sie solche Denkspiele selbst herstellen können.

 

Sinn und Zweck der Spiele ist es, dass der Hund durch Versuch und Irrtum herausfindet wie er am schnellsten an die feine Belohnung kommt.

 

Denkspiele selbst basteln

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

Blumenpalette

Jogurtbecher

Papier

Bälle

Blumentopf (Plastik)

 

Man legt Leckerlis in eine Blumepalette und legt Bälle, Papier, Jogurtbecher oder ähnliches drauf. Man kann dies je nach Schwierigkeitsgrad verändern, je nachdem was eurem Hund Spaß macht und Ihr im Haushalt habt. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Nachdem man die Leckerlis unter den Gegenständen versteckt, ist es Aufgabe des Hundes, diese zu erschnüffeln.

Beachten sollte man, dass die Plastikpalette leicht umkippen kann. Deshalb sollte man die Palette während des Spielens festhalten. Sensible Hunde könnten Angst vor der Palette haben. Dann kann man langsam vorgehen und zunächst die Gegenstände weglassen und nur ein paar Leckerlis in die Palette legen. Im nächsten Schritt kann man dann z.B. ein Papier drüberlegen, so dass es noch nicht allzu schwer ist.

 

 

 Toilettenrollenentsorgung

Zutaten:

Toilettenrolle (ohne Papier)

Leckerlis

 

Einfach in die Toilettenrolle ein paar Leckerlis geben, die Enden zusammendrücken und dem Hund zum "Zerlegen" geben um an die Leckerlis zu kommen.

Eignet sich besonders gut an Tagen, an welchen ein Aufkehren sowieso geplant war ;-)

 

 Suchspaß mit Suchtfaktor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten:

Bananenkiste o.ä.

Zeitungspapier

Leckerlis

 

Und so einfach ist es: Ihr steckt besondere Leckereien in Papier und formt das Ganze zu  Papierkügelchen. Mit diesen „Papiergeschenken“ füllt Ihr eine Box oder Kiste. Der Hund darf anschließend in der Kiste wühlen und die eingepackten Leckerchen auspacken. Verwendet für dieses Spiel bitte kein scharfkantiges, steifes Papier, an dem der Hund sich schneiden kann.

 

Für vierbeinige Anfänger könnt Ihr das Papier nur leicht zusammenknüllen, so dass Euer Hund schnell an die Leckerei kommt. Für Profis darf das Papier dann auch schon richtig fest eingepackt oder in mehreren Lagen gefaltet werden.

 

 

Hunderoulette

 

 

Zutaten:

Kantholz (je nach Größe des Hundes ca. 50 cm x 2)

Holzbrett

2 Schrauben (sollten längere Schrauben sein)

1 Metallstange (je nach Größe des Hundes)

3-4 Plastikflaschen oder Actimel-Flascherl (je nach Schwierigkeitsgrad bzw. Größe des Hundes)

Bohrer

Metallzange

 

Kantholz in zwei gleich lange Stücke sägen und auf das Brett schrauben

Auf unterschiedlichen Höhen des Kantholzes Löcher bohren, in welche später die Metallstange auf unterschiedlichen Höhen eingespannt werden kann. Plastikflaschen durchbohren (je höher am Hals die Metallstange durchläuft, desto schwieriger ist es das Leckerli herauszubekommen) und auf die Metallstange auffädeln. 

 

Tipp: Bei weniger eifrigen Hunden kann man anfangs auch robustere Plastikbecher verwenden damit das Erfolgserlebnis die Motivation steigert. 

 

Leckerlis in die Flaschen geben, dem Hund hinstellen und warten.......Lasst ruhig die Hunde etwas herumprobieren. Sobald mit der Nase dagegengestupst wird oder die Pfote zum Einsatz kommt....loben (ist motivierend und der Hund weiß, dass der Weg richtig ist). 

Viel Spaß 

Der Wolf als Vorbild für Hundeerziehung?

 Lange Zeit wurde der Wolf herangezogen, wenn es um die Regeln beim Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ging und manche Hundetrainer sind auch heute noch der Meinung, dass diese Regeln auch beim Hund gültig sind.

 

Das Streben nach Rudelführung und die Konkurrenz um Dominanz ist eine häufige Argumentation dieser Trainer warum dem Hund viele Dinge unter keinen Umständen erlaubt werden sollte (z.B. der Hund darf keine erhöhte Liegeposition haben, der Mensch geht immer als erstes durch die Tür, der Hund wird immer als letztes mit Nahrung versorgt, das Fressen muss häufig mal weggenommen werden, der Hund muss sofort unterworfen werden, wenn er sich aufmüpfig verhält usw.).

 

Inzwischen sind wir aber schlauer: Abgesehen davon, dass das Verhalten von Wölfen gar nicht mehr 1:1 auf Hunde übertragen werden kann, wissen wir inzwischen, wie es in Wolfsrudeln wirklich zugeht. Die Verbreitung neuerer Erkenntnisse über das Zusammenleben von Wölfen verdanken wir vor allem dem Amerikaner David Mech.

 

Und dabei ist vieles anders, als man denkt …

Veraltete Theorien über Wölfe sind beispielsweise:

  • Ein dominanter Alpharüde und eine dominante Alphahündin führen das Rudel an.
  • Es herrscht ständige Konkurrenz untereinander und die Rangordnung muss immer verteidigt werden.
  • Wölfe sind untereinander äußerst aggressiv und gewalttätig

Die ganze Sache hat jedoch einen Haken: Die Beobachtungen, aus denen die bisherigen Erkenntnisse hervor gingen, sind an Wölfen gemacht worden, die in Gefangenschaft lebten und nicht an Wölfen die in freier Wildbahn leben.

 

Wolfsgruppe in Gefangenschaft: Die Wölfe sind meist nicht miteinander verwandt sondern die Gruppen werden von Menschen zusammengesetzt. Sie leben fast immer in relativ beengten Gehegen und können bei Konflikten nicht abwandern. Keine guten Voraussetzungen für eine friedliche Wohngemeinschaft. Dadurch ist es auch nicht verwunderlich, dass Stresslevel und Aggressionsniveau entsprechend hoch sind.

 

Wolfsrudel in Freiheit: Das Wolfsrudel besteht stets aus Familienverbänden, mit Wolfseltern und ihrem Nachwuchs in verschiedenen Altersstufen. Und genau so wie in einer Familie geht es in diesen Rudeln auch zu: Die “Leitwölfin” und der “Leitwolf” sind keinesfalls strenge Autoritäten, die ihren Rang gegenüber der Konkurrenz verteidigen, sondern nichts anderes als liebevolle und fürsorgliche Eltern. Die Größe von Territorien von Wölfen in Freiheit beträgt zwischen 20 und 1000 km2 und bei Konflikten innerhalb der Gruppe können die Jungwölfe abwandern.

 

Das Zusammenleben im Wolfsrudel in Freiheit ist eine sehr friedliche Sache: Der Nachwuchs hat viele Freiheiten und genießt vielfältigste Privilegien: Die jungen Wölfe dürfen wild spielen, ohne zurecht gewiesen zu werden. Sie dürfen zu den Erwachsenen gehen und um Futter betteln. “Ranghoch” zu sein, hat in erster Linie etwas damit zu tun, sich um das Wohlergehen der Rudelmitglieder zu kümmern.

 

Zurechtweisungen kommen im Wolfsrudel seltener vor als bis dato angenommen. Und wenn verläuft dies im Regelfall gewaltfrei und so gut wie ohne Körperkontakt. Falls eine Zurechtweisung nötig ist, knurrt das Elterntier. In aller Regel reicht das aus. Wirkt das wider Erwarten nicht, öffnet der erwachsene Wolf den Fang, legt ihn ganz leicht über den Fang des Wolfskindes und drückt ihn leicht nach unten. Dies alles ist völlig schmerzlos und gewaltlos und die einzige – und darüber hinaus äußerst seltene – Art, wie Wölfe ihre Nachkommen korrigieren.

 

Wenn sich ein Wolf einem anderen unterwirft, tut er das freiwillig. Erzwungen wird eine Unterwerfung im Rudelalltag nicht. Freiwillige Unterwerfungsgesten fördern den freundlichen Umgang miteinander und bestehen häufig aus dem Lecken der Schnauze des anderen Tieres (was übrigens häufig im Zusammenhang mit Futterbetteln auftritt und vom anderen Tier dadurch beantwortet wird, dass es Futter hervorwürgt) oder dem sich auf die Seite oder auf den Rücken Drehen, damit das andere Tier an den Genitalien oder in der Leistengegend schnuppern kann.

Insgesamt sind Wölfe Meister im Konfliktlösen. Sie vermeiden Auseinandersetzungen, wann immer es geht. Ernstkämpfe sind die absolute Ausnahme.

 

Und was bedeutet das alles nun für das Zusammenleben mit unseren Hunden?

Ganz abgesehen davon, dass es widerlegt ist, dass Hunde uns Menschen überhaupt in irgendeine Art von Rangordnung einbeziehen (wir sind schließlich Menschen und keine Caniden), müssen wir folgendes im Hinterkopf behalten, wenn wir an das Zusammenleben mit unseren Hunden denken:

  • Es gibt im Rudel keine verteidigte und ständig umkämpfte Rangordnung, sondern eine Familienstruktur!
  • Die Rudelführer sind Eltern und zeichnen sich durch große Toleranz, Freundlichkeit und Fürsorglichkeit gegenüber ihren Nachkommen aus. Ihr Hauptanliegen ist es, ihnen Schutz zu bieten und dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht.
  • Ranghohe Tiere sind absolut souverän. Niemals gehen von ihnen unberechenbare Gewaltaktionen aus. Sie bedrohen auch keine Rudelmitglieder.
  • Nur im absoluten Ausnahmefall kommt es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Wenn dann geht es meist um Leben und Tod.
  • Übrigens werden deshalb auch der so genannte “Alphawurf” oder das “Nackenschütteln” als Disziplinierungsmaßnahme in der Hundeerziehung vom Hund als Tötungsabsicht interpretiert  - mit dem Risiko entsprechender Gegenwehr – ganz abgesehen von dem Vertrauensverlust in den anscheinend unberechenbaren Menschen.
  • Unterwerfungsgesten werden im alltäglichen Umgang miteinander immer freiwillig gezeigt und niemals erzwungen.

Wenn man diese Tatsachen kennt und verstanden hat, wird auch klar, dass ein Hund, der sein Futter verteidigt oder andere Individuen mit Aggression begegnet zwar Probleme hat, diese aber keinesfalls mit Dominanz oder Rang zu tun haben. Meist entstehen diese Probleme nämlich durch eine Fehlverknüpfung oder schlechte Erfahrungen, welche oftmals darauf schließen lassen, dass der Mensch einen Fehler begangen hat.

 

„Rangordnungsprobleme” sind also kein Erklärungsansatz für ungewünschtes Verhalten. Ich möchte hier nur als Beispiel anführen, wie sich stattdessen die eine oder andere Verhaltensweise, die allzu häufig als “Dominanzproblem” betitelt wird, erklären lassen könnte. Die Betonung liegt auf KÖNNTE, denn pauschalisieren lässt sich nichts – und Universalerklärungen gibt es nicht.

  • Der Hund, der gerne auf erhöhten Plätzen liegt,  strebt nicht nach Macht, sondern liebt vermutlich den Überblick und (besonders, wenn es sich dabei um das Sofa handelt) den Komfort.
  • Der Hund, der immer als Erstes durch die Haustür stürmt … ist deshalb kein “Alphatier”. Er kann es vermutlich kaum erwarten, dass es rausgeht – und ist von seinem Haltern einfach nicht dazu erzogen worden, seine Ungeduld etwas zu zügeln. Nicht sein Versäumnis, sondern das des Menschen.
  • Der Hund, der ab und an nicht gehorcht… hat häufig schlichtweg zu wenig geübt. Damit alles unter jeder Ablenkung klappt, ist viel Training erforderlich! Und wer ist dafür verantwortlich, dass geübt wird? Na, Sie wissen es schon… Ihr Hund auf jeden Fall nicht.
  • Der Hund, der sein Futter verteidigt … ist kein Tyrann, sondern hat meist schlichtweg Angst, etwas weg genommen zu bekommen. Oft resultiert das aus schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit – und zwar mit uns Menschen!
  • Der Hund, der Artgenossen angiftet … ist meist ein armes Würstchen mit sozialen Defiziten. Dass er Angst oder Wut gegenüber Artgenossen empfindet, können häufig wir Menschen uns auf die Fahnen schreiben. Vielleicht wurde er einfach nicht richtig sozialisiert? Vielleicht hat er die Anwesenheit von Artgenossen mit Unangenehmem verknüpft (zum Beispiel, weil er in der Vergangenheit aus Hilflosigkeit oder als gut gemeinter Erziehungsversuch für sein unerwünschtes Verhalten bestraft worden ist)? 

Gesundes & Gefährliches

Was Hunde essen dürfen:

  • Apfel: Pektin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium und Fruchtzucker
  • Ananas: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Vitamin C, regt die Eiweisspaltung und Fettverbrennung an, wegen hohen Säuregehalt nicht zu oft und nur überreif verfüttern
  • Aprikose: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Kalium und Eisen, Niacin, Panthothen- und Folsäure, Beta-Carotin, Lycopin, wirkt blutbildend und appetitanregend
  • Banane: 10 verschiedene Vitamine, besonders B 6,  Kalium, Mangnesium, Zink, Kalzium, dazu Panothensäure, Folsäure, Fruchtzucker, das „Glückshormon“ Serotonin und das „Schlafmittel“ Tryphophan, sehr stärkehaltig und sättigend, helfen oft bei Durchfall
  • Birne: Karotin, Vitamin C, 4 Vitamine B, viel Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer, Eisen, Jod, wegen hohen Säuregehalt nicht zu oft und nur überreif füttern
  • Blumenkohl: Vitamin C, Kalium, Calzium, Phosphor und Folsäure, nur gedämpft füttern, sonst verursacht er Blähungen
  • Broccoli: Flavone, Sulforaphan, viel Karotin, Kalzium, Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Natrium, Eisen und Selen, nur gedämpft füttern, sonst verursacht Broccoli Blähungen
  • Chicorée:  Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, schmeckt bitter, deswegen fressen ihn viele Hunde nicht
  • Chinakohl: Eiweiss, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Senföl, Mineralstoffe und reichlich Provitamin A und Vitamin C
  • Erdbeere: Vitamin B, Natrium, Vitamin C, Pektin, Flavone, Kalium, Kalzium, Phosphor Eisen, Natrium, Flavone, gut für die Konzentrationsfähigkeit und Fell
  • Feige: Sehr Vitaminreich (elf Stück), außerdem ist die Feige frei von Chemikalien, weil die Pflanze sehr schnell eingeht, wenn sie mit solchen behandelt wird. Vorsicht: wirkt abführend.
  • Fenchel: Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium, Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure, die enthaltenen Öle schmecken allerdings vielen Hunden nicht.
  • Grünkohl: viele Vitamine (höherer Vitamin A-Gehalt als die Karotte), Mineralstoffe, Kalzium,  alle B-Vitamine (außer B12), sehr viel Vitamin C, Biotin. Vorsicht: wirkt blähend, deswegen nur geringe Dosen verfüttern
  • Heidelbeere: Vitamin C, Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe und Vitamine der B-Gruppe, Anthocyane. Immer überreif verfüttern. Vorsicht: für Katzen tödlich
  • Ingwer: Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium. Phosphor, u.a. die Vitamine B3 und B6, Cholin, Inositol, proteolytische Enzyme, ätherische Öle, darunter die Gingerole, gut bei Magen-Darm-Problemen. Die meisten Hunde verweigern Ingwer allerdings.
  • Johannisbeeren: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalzium, Phosphor, viele andere Mineralien. Vorsicht: Für Katzen tödlich
  • Karotte: Ballaststoffe, Mineralstoffe (besonders Selen), fettlösliches Beta-Carotin (Vorstufe von Retinol/Vitamin A)
  • Kartoffel: Kohlenhydrate (Stärke), Eiweiß, Ballaststoffe, Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, zahlreiche Vitamine (A, B, C), sehr energiereich. Vorsicht: grüne Stellen und Keime wegschneiden, diese enthalten Solanin und sind gifitig. Nur gekocht füttern
  • Kirsche: Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin und Vitamine der B-Gruppe, gut für den Knochen- und Zahnaufbau bei jungen Hunden. Vorsicht: Kerne enthalten Blausäure (tödlich!), deswegen entweder darauf achten, dass der Hund die Kerne nicht zerbeißt oder entkernen.
  • Knollensellerie: ätherischen Öle, Eisen, Calcium, Provitamin A, Vitaminen E, B1, B2, B12 und C, wirkt harntreibend, allgemein stärkend, blutreinigend, hustenmildernd, entwässernd. Die meisten Hunde mögen keinen Sellerie
  • Kohlrabi: viele Mineralstoffe und Vitamine (vor allem Vitamin C), Blätter sind  3x so gesund wie die Frucht!
  • Löwenzahnblätter: sehr vitaminreich ( v.a. Vitamin C), Flavonoide, Kalium, wirkt blutreinigend, appetitanregend, stärkend und leicht harntreibend. Am besten ganz junge Blätter frisch gepflückt verfüttern
  • Mandarine: Provitamin A, Vitamin C, Mineralstoffe, Fruchtzucker, sehr säurehaltig, deswegen nur in kleinen Mengen füttern
  • ( süße) Mandeln: Mandelöl, Spuren von Zucker, Vitamin B und E, Calcium, Magnesium, Kalium, Folsäure. Vorsicht:Bittermandeln sind hoch giftig und äußerlich kaum von den süßen Mandeln zu unterscheiden. Normalweise verhindert zwar der bittere Geschmack, dass sie gefressen werden, mir persönlich ist es aber zu gefährlich
  • Melone: 90% Wasser, kaum Kalorien, in Wassermelonen stecken nicht viele Vitamine. aber Zuckermelonen enthalten sehr viel Vitamin C, Beta-Carotin, Calcium und Kalium. Nur sehr reif füttern, sonst kommt es zu Durchfall
  • Orange: Vitamin C, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Beta-Carotin, wirkt blutreinigend und blutdrucksenkend, stärkt das Immunsystem, sehr hoher Säuregehalt, deswegen nur in kleinen Mengen und überreif füttern
  • Pfirsich: Vitamin A, B und C, Kalzium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink, Beta-Carotin, Flavone, wirkt entwässernd, blut- und nierenreinigend,  regt die Verdauung an, reguliert den Stoffwechsel, gut für Haarkleid und Augen, nur überreif verfüttern
  • Pflaume: Karotin, B1, B2, Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor, Kalzium, wirkt verdauungsfördernd, entgiftend, regt die Speicheltätigkeit, den Kreiskauf und die Magensaftproduktion an, geschält füttern, weil die Schale Gärungen verursachen kann. Vorsicht: für Katzen tödlich!
  • Preiselbeere: Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Vitamin C, wirkt leicht antibakteriell, gut für die Harnwege,nur in geringen Mengen geben, da sonst durchfallfördernd. Vorsicht: für Katzen tödlich!
  • Rote Beete: viele Vitamine und Mineralstoffe (v.a. Kalium), sehr hoher Folsäuregehalt (200g rote Beete decken bereits den halben Tagesbedarf ab), Saponine, Flavonoide, wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd
  • Salat: Eiweiss, Vitamin C, Folsäure, Karotin, Kalzium, Kalium, Kupfer, Jod, Spuren von Zink, Mangan, Selen
  • Spargel (grün/weiß): Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden, B-Vitamine, wirkt harntreibend
  • Spinat: Eiweiss, 10 Vitamine, 13 Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, Sekretin, Bitterstoffe, Eisen,Stängel und Blattrippen entfernen. Diese enthalten Nitrat, das im Hundeorganismus in dasgesundheitsschädigende Nitrit umgewandelt wird.
  • Zucchini: Vitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phospor, sehr hohe Verdaulichkeit

Was Hunde nicht essen dürfen:

  • Rohes Schweinefleisch (enthält das Aujetzky-Virus, ein tödlicher Herpesvirus)
  • Avocado (enthält für den Hund giftige Stoffe)
  • Haselnüsse (die meisten Hunde reagieren allergisch)
  • Mandeln (führen zu allergischen Reaktionen und Vergiftungen aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe)
  • Wallnüsse (Wallnussschalen können eventuell von einem Pilz befallen sein, dessen Wirkstoffe bei Hunden zum Tod führen können)
  • Kuhmilch (enthält zu viel Milchzucker, welchen die Hunde nicht verarbeiten können und verursacht Durchfall)
  • Paprika (im rohen Zustand enthält sie zu viel Solanin, Giftstoff, daher bitte nur gekocht oder gebraten reichen, am besten ganz darauf verzichten)
  • Peperoni, Senf, Meerrettich  (zu scharf)
  • Radieschen, Rettich  (zu scharf)
  • Rosinen und Weintrauben (führen zu einer Hyperkalzämie, Kalziumüberdosis, und Nierenversagen - und das schon bei geringen Mengen!)
  • Schokolade (kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe schon bei geringen Mengen zum Tode führen, bitte nicht verfüttern)
  • Zwiebeln (enthalten das giftige N-Propyldisulfid, welches rote Blutkörperchen zerstört, beim Verzehr größerer Mengen ist dies für den Hund tödlich)
  • Grüne Tomaten (enthalten giftige Stoffe. Eine richtig reife rote Tomate sollte aber keine Probleme machen, da dort das Gift bereits wieder abgebaut ist).

Diese Symptome kommen bei Vergiftungen am häufigsten vor:

  • (Blutiger) Durchfall und Erbrechen
  • Zittern und Krämpfe 
  • Fieber, Untertemperatur
  • Auffälliges Verhalten wie Schwächeanfälle oder Tobsuchtsanfälle 
  • Übermäßiger Speichelfluss
  • Punktförmige Blutungen an den Schleimhäuten